Roberto Carlos Ruíz Hernández
Mexiko

Der Migrant aus Honduras wurde im Mai 2013 auf seinem Weg in die USA in Arriaga, Chiapas festgenommen und gefoltert: Beleidigungen, Drohungen, Schläge, Erstickungsversuche mit einer Plastiktüte und simuliertes Ertränken. Er musste seine Fingerabdrücke auf Dokumenten abgeben, die er nicht lesen konnte. Dann sah er sich wegen "Erpressung" anderer Migranten zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Roberto Carlos hat die erlittene Folter angezeigt.

Eine im Jahr 2015 durchgeführte medizinische Untersuchung hat die Glaubwürdigkeit seiner Vorwürfe bestätigt. Dennoch hat es keine Untersuchung gegeben. Es liegt auch keine Erklärung seitens der Migranten vor, die Roberto Carlos angeblich bestohlen hat, und eine Gegenüberstellung war nicht möglich.

Roberto Carlos hätte eigentlich im Februar 2017 vorzeitig entlassen werden müssen, dies wurde ihm aber nicht gewährt. Er ist mehrfach in Hungerstreik getreten, damit seine Unschuld anerkannt und seine Rechte gewahrt werden. Dies hat seinen Gesundheitszustand beeinträchtigt, aber die Gefängnisverwaltung lässt ihm die notwendige Versorgung nicht zukommen.

WAS KÖNNEN SIE TUN?

Sie können ihm über die mexikanische Organisation, die ihn unterstützt, schreiben :

Centro de derechos humanos Fray Bartolomé de las Casas
Calle Brasil 14
Barrio Méxicanos
29240 San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, Mexique

Ermutigende worte in vielen sprachen :